zurück
Heinz-Dieter Kreutz

Heinz-Dieter Kreutz

Email: heinz-dieter-kreutz@t-online.de

Werke ansehen
Autoren Steckbrief:

An einem Freitag den 13. April 1962 erblickte ich in Düseldorf-Heerdt das Licht der Welt. Als ich fünf Jahre alt war, zog es meine Eltern mit drei Kindern aufs Land nach Gierath bei Grevenbroich. Hier ging ich zunächst zur Grundschule und später zur Realschule. Nach erfolgreicher lehre als Kfz-Mechaniker, besuchte ich viele Fortbildungslehrgänge, um schließlich die Titel Kfz-Meister und Betriebswirt des Handwerks zu erlangen. Doch nicht nur Arbeit prägte mein leben. In meiner Freizeit, damals hatte man die noch, engagierte ich mich stark für Jugendarbeit bei der Katholischen Jugend. Mit Anfang zwanzig entdeckte ich die Liebe zu meiner Frau und dem Schützenwesen, denen ich bis heute treu geblieben bin. Die ersten Jahre unserer Ehe und Familiengründung erlebten wir in meinem Geburtshaus in Düsseldorf-Heerdt. Hier wurden auch unsere Kinder Angelika und Sonja geboren, die unser ganzer Stolz sind. Nach jahrelangem Umbau und der Renovierung des alten Hauses von 1865, zog es uns im Jahr 2000 wieder zurück nach Gierath. Hier bezogen wir 2001 unser jetziges Haus, welches wir uns in viel Eigenleistung nach unseren Wünschen gemütlich eingerichtet haben. Ich habe immer gerne gearbeitet und so war ich stets zur Stelle, wann immer jemand um Hilfe bat. Vieles habe ich mir bei meinem Vater abgeschaut und durch die Erfahrungen gelernt. Nur eines habe ich nicht bedacht: Wenn man Alles kann, wird man auch zu Allem herangezogen. Ergo, die körperliche Belastung auf Dauer war dann irgendwann wohl doch zu viel. In meiner beruflichen Laufbahn ging es ziemlich turbulent zu. Das heißt, aus verschiedenen Gründen musste ich öfters die Stellen wechseln. Doch niemals hätte ich mir vorstellen können, einmal komplett aus der Bahn geworfen zu werden. Eines Tages bekam ich Rückenschmerzen und Ausfälle im rechten Bein bis hin zur Unerträglichkeit. Die Zeit während meiner Odyssee von 2007 an haben mich in Vielem geprägt und verändert. Prioritäten haben sich verlagert und Ansichten zu meiner Umwelt verstärkt. Im grünsten Grün erkenne ich einen Frosch und erfreue mich an alltäglichen Kleinigkeiten. Kurz gesagt: „Ich lebe endlich.“ Viele Menschen haben diese Erfahrung nach schwerer Krankheit oder Schicksalsschlägen gemacht. Ich stelle mir heute die Frage: Warum musste erst so weit kommen, um zu lernen, das Leben lebenswerter zu gestalten? Mit meinem Buch habe ich einen Befreiungsschlag von Ängsten, Sorgen und Nöten für mich gemacht. Nicht das meine Probleme weniger geworden sind, jedoch sehe ich jetzt vieles aus einer anderen Sicht und kann besser damit umgehen. Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen auf unserer Erde erkennen, wie schön das leben und Mutter Natur sind.


zurück